Feierliche Übergabe des Kunstpreises auf der Hannover Messe
FERCHAU hat zum zweiten Mal den Kunstpreis „ART OF ENGINEERING“ auf der Hannover Messe verliehen. Christian Wulff, Niedersächsischer Ministerpräsident, und die Oberkuratorin für zeitgenössische Kunst an der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Berlin, Dr. Britta Schmitz, waren Ehrengäste der Preisverleihung.
Christian Wulff sagte in seiner Ansprache, dass Kunstförderung in Zeiten der Krise keine Selbstverständlichkeit sei: „Dass ein Unternehmen in einer Zeit, in der die Kulturausgaben als sogenannte ‚Freiwillige Leistungen’ auf dem Prüfstand stehen, einen so hoch dotierten Kunstpreis vergibt, verdient Anerkennung.“
Die Jury aus hochkarätigen Persönlichkeiten, u.a. aus Forschung, Museen und Hochschulen, bewertete die eingereichten Werke nach technischer Finesse, künstlerischer Aussage und interaktiver Konzeption. Die Sprecherin der Jury, Dr. Britta Schmitz, stuft die Qualität der Wettbewerbsbeiträge als hoch ein: „Wir hatten das Vergnügen, viele Einreichungen aus Kunsthochschulen und anderen Institutionen zu jurieren. Dazu kam, dass das Thema ‚IT & Medienkunst’ den Puls der Zeit trifft.“ Dr. Britta Schmitz sprach bei der Preisverleihung vom innovativen Potenzial der Kunstwerke: „Die Zahl der Künstler, die sich digitaler Medien bedienen, läßt Rückschlüsse auf deren Stellenwert innerhalb unserer visuellen Kultur zu. Oft haben sich in der Kunstgeschichte die Künstler als Pioniere bei der Benutzung neuer Technologien erwiesen. Die Künstler weisen uns eventuell den Weg.“
Auch Frank Ferchau erklärte in seiner Rede bei der Preisverleihung, warum ihm das Thema IT in Verbindung mit Kunst wichtig und aktuell erscheint: „Die neuen Kommunikations- und Informationsformen wie YouTube, Facebook oder Wikipedia haben die moderne Gesellschaft maßgeblich verändert. Ich frage mich manchmal, was sind das für Geister, die wir als Ingenieure und Software-Entwickler mit den Möglichkeiten der IT gerufen haben? Als ich dann die Beiträge zum ART OF ENGINEERING sah, stellte ich erleichtert fest, dass es in der Kunst ausnahmslos gute Geister zu sein scheinen.“
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