Jury

Interdisziplinär und prominent besetzt: die FERCHAU-Jury

So interdisziplinär und einzigartig wie der FERCHAU-Wettbewerb ART OF ENGINEERING selbst, ist auch die Besetzung der Jury. Für die Beurteilung der eingereichten Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Kunst und Technik konnten wir hochkarätige Repräsentanten des musealen Bereichs und des Hochschulbereiches, aus Institutionen und Organisationen sowie aus Forschung und Wirtschaft gewinnen. Stellvertretend für die insgesamt 16 Juroren stellen wir Ihnen hier elf Mitglieder des Gremiums persönlich vor:

 

Prof. Heinz-Jürgen Kristahn

Fakultät Bildende Kunst, Universität der Künste, Berlin

Wenngleich die Bereiche Kunst und Technik auf den ersten Blick konträr erscheinen, so erschuf bereits Leonardo da Vinci einige der wichtigsten Meisterwerke der Kunstgeschichte basierend auf der Verknüpfung von Kunst, Wissenschaft, Technik und Medizin. In den Jahren 2007/2008 wird erstmals der Wettbewerb ART OF ENGINEERING ausgelobt, der auf der Symbiose von Kunst und Technik basiert. Welches kreative Potential die Verbindung dieser beiden Disziplinen in sich birgt, führten faszinierende Apparaturen sowie Projekte voller Ästhetik und Innovation überzeugend vor Augen. Der Anfang einer mutigen Beziehung zwischen Künstlern, Wissenschaftlern, Ingenieuren und Technikern war geschaffen; neuartige Ideen, ungewöhnliche Perspektiven und beeindruckende Kunstobjekte dokumentieren das Einlassen auf eine experimentelle Welt, der das Zusammenspiel und die wechselseitige Beeinflussung von Kunst und Technik zugrunde liegt. Diese Fakten bedingen für mich die reizvolle Aufgabe als Jurymitglied dem Wettbewerb beizuwohnen.

Dr. Patrick Hoyer

Forschungsplanung der Fraunhofer Gesellschaft e.V., München

Ferchau ist es mit diesem Wettbewerb gelungen, Kunst und Technologie ein einem kooperativen Kontext darzustellen. In beiden Bereichen werden Objekte erschaffen, beide Elemente haben sich in der Vergangenheit befruchtet und tun dies weiterhin. Den Dialog über die Grenzen der Disziplinen der Ingenieur- und Naturwissenschaft auf der einen Seite und der Sozial- und Geisteswissenschaft auf der anderen vermittelt durch Kunstwerke gibt dem Wettbewerb seine Eigenständigkeit. Gerade im Bereich Information durchdringen neue Technologien unser tägliches Leben. Ich freue mich auf die Einrichtungen und auf die künstlerische Antwort dieses Prozesses.


 

Prof. Dr. Ulrich Schneider

Direktor des Museums für Angewande Kunst Frankfurt

Der erste interdisziplinäre Kunstwettbewerb ART OF ENGINEERING geriet zum vollen Erfolg: Überraschend viele Einsendung zeigten überraschend interessante Qualität. Die Juryarbeit mit Technikern, Natur- und Kulturwissenschaftlern empfand ich als sehr bereichernd, sie machte schlichtweg Spass. Die Preisverleihung und die damit verbundenen Veranstaltungen hatten Stil und Niveau. Jetzt geht es darum, den Kunstpreis in einer Öffentlichkeit zu verankern. Wenn Ferchau so weitermacht, wird ART OF ENGINEERING in der zweiten Folge bekannt und in der dritten nicht mehr wegzudenken sein. Und darauf freue ich mich. Es ist übrigens meines Wissens der einzige Kunstpreis aus der Industrie oder Wirtschaft, der eine neue Firmenphilosophie manifestiert: Also, Geschäftsidee, nicht Brosche.

Prof. Dr. Dirk Böndel

Direktor des Deutschen Technikmuseums (Stiftung Deutsches Technikmuseum), Berlin

"Es bedeutet für mich eine große Ehre, Mitglied dieser Jury zu sein, da die Verbindung von Kunst und Technik eines der Themen unseres Museums ist und es sich hierbei um einen wichtigen Aspekt handelt, der sowohl von der Kunst als auch von der Technik bisher nicht genügend gewürdigt wurde."

 


 

Prof. Dr. Frithjof Klasen

Direktor des Instituts für Automation & Industrial IT der Fachhochschule Köln

Die spannendsten Dinge im Leben sind die Schnittstellen zwischen bekannten Bereichen – dort passiert etwas Neues. Das Zusammentreffen von Kunst und Technik vereint unterschiedliche Perspektiven und Ziele. Ich bin auf Beiträge gespannt, die die Wertmaßstäbe beider Bereiche erfüllen – oder vielleicht sogar übertreffen."

Dipl.-Biol. Knut Braun

Vorstand des Internationalen Bionik-Zentrums, Stiftung für Bionik, Saarbrücken

Als ich vor gut 2 Jahren gebeten wurde, als Jurymitglied zu fungieren, war ich sehr gespannt darauf zu sehen, ob eine Verknüpfung von Kunst, Ingenieurwissenschaft und Bionik überhaupt möglich ist. Ehrlich gesagt, ich habe es eigentlich bezweifelt. Nachdem dann aber über 300 Vorschläge eingingen und dabei auch noch einige preisverdächtige Ideen mit eindeutig bionischem Bezug waren, habe ich das Zweifeln schnell aufgegeben. Und nachdem unter den ersten 10 Objekten dann auch noch mehrere mit Bionikhintergrund von der Jury ausgewählt wurden, waren meine anfänglichen Zweifel endgültig dahin. Nun wünsche ich mir, das wir auch im Folgewettbewerb qualitativ gleichgute Vorschläge erhalten und bin natürlich schon sehr gespannt, ob die Bionik ebenso gut punktet wie beim ersten Mal.

 


 

Uwe Heinrich

Pressesprecher Unicum Verlag

Ingenieurskunst – dieser vor Achtung und Bewunderung strotzende Begriff verdient es, wörtlich genommen zu werden. "ART OF ENGINEERING " tut es – und sucht nach Kunst, die sich im Spannungsverhältnis von Technik, Mensch und Muse findet. Die Abbildung und Transzendierung des Technischen in der und durch die Sphäre der Kunst hat eine lange Tradition. Die produktive Konfrontation dieser Welten ist zum Glück eine dauernde, denn fortwährend wirft die technische Entwicklung Fragen auf, die auch außerhalb der Ingenieursphäre Antworten erfordern. Die Chance ist groß, dass "ART OF ENGINEERING" Fragen stellt und Antworten gibt, die unser aller Ansichten und Perspektiven erweitern und verändern. "Art of Engineering" ist somit Teil eines gesellschaftlichen Diskurses, der Zukunft gewinnen hilft, gerade angesichts des mit der aktuellen Ausschreibung verbundenen Wettbewerbsthemas „IT“. Wir dürfen gespannt sein, welche Ideen Künstler und Ingenieure angesichts der nach wie vor treibenden Schlüsseltechnologie IT als Wettbewerbsbeiträge präsentieren werden. Ich jedenfalls bin es.

 

Dipl.-Ing. Rudolf Schulze

Chefredakteur VDInachrichten, Düsseldorf

Einfach mal etwas machen, weil es Spaß macht. Wo gibt es denn so was heute noch? In der Freizeit treiben wir Sport bis zur Erschöpfung, in der Mode messen wir uns mit dem Nachbarn und beim Small Talk stehen wir unter Stress, dass uns ja noch etwas Intelligentes innerhalb der nächsten Sekunden einfällt. Abblödeln, einfach mal so, ginge natürlich auch, aber dazu gehört schon die gleiche „Wellenlänge“ des Gegenübers, sonst kommen leicht Misstöne auf. Und nur nichts tun ist auch keine anregende Veranstaltung. Zumal ich ja nicht weiß, ob ich während dieser Zeit nicht doch etwas versäume. Doch, es gibt noch etwas, was man nicht sofort verstehen muss, trotzdem interessant und anregend finden kann: The ART OF ENGINEERING. Da gibt es etwas zu sehen, dem man sich ganz unbefangen nähern kann. Wetten: Sie können darüber sogar mit ihrem Nachbar reden. Oder darüber simsen, chatten, bloggen – oder es auch mal selbst etwas Kreatives probieren. Wir sehen uns? Beim ART OF ENGINEERING.

 


 

Dr. Britta Schmitz

Oberkustodin/Kuratorin Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Berlin

Ich bin der der Jury, weil ich die Kombination der künstlerischen Aufgabenstellung höchst ungewöhnlich und vor allem für beide Seiten fruchtbar finde.

Dr. Kristina R. Zerges

Leiterin des Presse- und Informationsreferates der Technischen Universität Berlin


 

Nadine Rauber

Projektleitung VDI-Initiative SACHEN-MACHEN!

Kunst und Technik haben viele Gemeinsamkeiten: Beide begeistern Menschen, setzen sowohl vom Ingenieur als auch vom Künstler viel Engagement und Kreativität voraus und sehr häufig kommt es auf die Details an. Ohne es zu merken, liegen beide Disziplinen nah beisammen. Man schaue sich zum Beispiel die Architektur moderner Gebäude an oder das Design neuer Fahrzeuge. Schon bei der Anzahl und vor allem der Qualität der Einreichungen beim ersten Wettbewerb wurde klar, das FERCHAU mit "ART OF ENGINEERING" eine schöne und wichtige Plattform geschaffen hat. Ich bin schon sehr gespannt auf die Einreichungen zum Thema IT.

Mischa Kuball

Konzeptkünstler und Professor für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien, Köln und Gründer von '-1/MinusEins / Experimentallabor' einem studentischen Format an der KHM seit 2007

Die FERCHAU Engineering GmbH fördert an der transdisziplinären Schnittstelle zwischen junger künstlerischen Produktion und Fragen der angrenzenden Wissenschaftsdiskurse, etwas was sich auch deutlicher in anderen Fördermodellen abbildet und auch konkret in der Lehre an Kunsthochschulen ablesbar wird. Wer hier mitwirkt unterstützt die Entwicklung dieser Schnittstelle!


Juroren aus dem musealen Bereich

  • Prof. Dr. Dirk Böndel, Direktor des Deutschen Technikmuseums (Stiftung Deutsches Technikmuseum), Berlin
  • Dr. Britta Schmitz, Oberkustodin/Kuratorin Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Berlin
  • Prof. Dr. Ulrich Schneider, Direktor des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt

Juroren aus dem Hochschulbereich

  • Prof. Dr. Frithjof Klasen, Direktor des Instituts für Automation & Industrial IT der Fachhochschule Köln
  • Prof. Heinz-Jürgen Kristahn, Fakultät Bildende Kunst, Universität der Künste, Berlin
  • Dr. Kristina R. Zerges, Leiterin des Presse- und Informationsreferates der Technischen Universität Berlin

Juroren aus Institutionen und Organisationen

  • Dr. Willi Fuchs, Sprecher der Förderinitiative "Sachen machen" des Vereins Deutscher Ingenieure e. V., Düsseldorf
  • Dipl.-Biol. Knut Braun, Vorstand des Internationalen Bionik-Zentrums, Stiftung für Bionik, Saarbrücken

Juroren aus Wirtschaft und Forschung

  • Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft e.V., München

Juroren aus dem Medienbereich

  • Dipl.-Ing. Rudolf Schulze, VDInachrichten, Düsseldorf
  • Uwe Heinrich, Pressesprecher, Unicum Verlag

Ansprechpartner

Martina Gebhardt

Leiterin Unternehmens-
kommunikation
FERCHAU Engineering GmbH
Zentrale

Fon +49 2261 3006-50
Fax +49 2261 3006-88

artofengineering@
ferchau.de


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